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Liebe Schwestern und Brüder,

leider müssen wir in diesem Jahr den Höhepunkt des Kirchenjahres, die Feier der Karwoche und des Osterfestes, anders begehen, als wir es gewohnt sind!

Auch wenn es nicht möglich ist, die Liturgie dieser wichtigen Tage mit einer in der Kirche versammelten Gemeinde zu feiern, werden die Gottesdienste in unseren Pfarrkirchen zelebriert. Es werden in allen Kirchen diese besonderen Gottesdienste gefeiert, die Osterkerzen geweiht und entzündet. Wir laden Sie herzlich sein, sich geistig und geistlich mit uns zu verbinden! In unseren Kirchen liegen Texte und Gebetsanregungen für die Kar- und Ostertage bereit, die Sie auch hier finden.

Das Läuten der Glocken beim Gloria am Gründonnerstag und in der Osternacht soll in besonderer Weise dazu einladen, mit uns zu beten, Gott zu loben und ihn in dieser schwierigen Zeit um seinen Segen zu bitten! Da die Glocken vom Gloria des Gründonnerstag bis zum Gloria der Osternacht schweigen, entfällt in dieser Zeit auch das Läuten der Glocke um 21.00 Uhr - dennoch können und sollen wir auch an diesen Tagen das gemeinsame Gebet pflegen und die Kerze ins Fenster stellen.

Am Karfreitag ist tagsüber Gelegenheit - für Einzelne - zur Kreuzverehrung durch Ablegen von Blumen am Kreuz. Ebenso lädt der Karsamstag - der Tag der Grabesruhe - zum persönlichen Gebet in der Kirche ein.

Auch am Ostersonntag steht die Kirche für das persönliche Gebet offen. Die Osterkerze wird den ganzen Tag brennen und die Möglichkeit gegeben sein, das Osterlicht mit nach Hause zu nehmen (bringen Sie dazu ggf. eine entsprechende Kerze mit, es gibt auch eine Kerze gegen eine Spende zu erwerben). Das Osterlicht brennt in einem eigenen Gefäß neben der Osterkerze. Auch hier achten Sie bitte darauf, dass es nicht zur Bildung einer Gruppe kommt und die Abstände entsprechend eingehalten werden, um einander zu schützen.

Am Ostersonntag werden um 12.00 Uhr, nach dem Angelusläuten, alle Glocken (auch über die Bistums- und Konfessionsgrenzen hinaus!) 10 Minuten läuten, um die Osterbotschaft zu verkünden!

Auch und gerade in Zeiten der Not haben wir Grund, Ostern zu feiern (wenn auch auf andere Weise, als wir es gewohnt sind!)

Doch gerade in diesem Jahr gilt uns die frohe Botschaft: Habt keine Angst, der Herr ist auferstanden - der Tod hat nicht das letzte Wort! Seine Macht und Liebe sind stärker als der Tod und erst recht als jedes Virus!

Die neuen Pfarrnachrichten werden nach dem Gottesdienstverbot erscheinen, in der Hoffnung, dass wir uns bald danach wieder zur gemeinsamen Feier der Gottesdienste versammeln und miteinander die festlichen Osterlieder singen können!

Ein gesegnetes und ein hoffnungsvolles Osterfest wünscht Ihnen, auch im Namen des Seelsorgeteams

Ihr Pfarrer Frank Mathiowetz

Die Pfarrnachrichten für den Monat April werden vorerst nicht in der gewohnten Weise erscheinen. Sobald öffentliche Gottesdienste möglich sind, werden die Pfarrnachrichten zeitnah veröffentlicht. Alle bestellten Messintentionen die in den Zeitraum des öffentlichen Messverbotes bis 19. April fallen werden von Pfarrer Mathiowetz, Pfarrvikar Krems und Pfr. i. R. Strobel in den (privaten) Messen an den betreffenden Tagen als Anliegen gelesen.

Zu Ostern haben wir jedoch ein "Sonderblatt" der Pfarrnachrichten mit einem Grußwort unseres Pfarrers Frank Mathiowetz erstellt, das Sie hier finden.

Bitte beachten Sie verstärkt die Aushänge an den Kirchen sowie in den Schaukästen und nutzen Sie die Internetseiten der Pfarreiengemeinschaften um sich zu informieren.

An Palmsonntag können ab 10:30 Uhr geweihte Ginsterzweige in der Aussegnungshalle abgeholt werden.

An Karfreitag mögen die Gläubigen um 21:00 Uhr eine Kerze ins Fenster stellen, zum Gedenken an Christi Kreuzestod, aber auch als ein Zeichen der Verbundenheit aller Christen in dieser schwierigen Zeit, in der wir nicht zur Gemeinschaft zusammen kommen können.

Am Ostersonntag kann ab 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr das Osterlicht in der Kirche abgeholt werden.

Die Karwoche, die mit dem Einzug Jesu in Jerusalem beginnt, die uns in den Abendmahlsaal am Gründonnerstag führt, die uns am Karfreitag unter das Kreuz stellt und uns teilnehmen lässt, am Ostersieg Jesu über den Tod, ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. Aufgrund der Corona-Pandemie mit dem öffentlichen Gottesdienstverbot sind uns die vertrauten Osterfeierlichkeiten nicht möglich. Diese werden stellvertretend gefeiert. Das schmerzt und ist eine nie dagewesene Prüfung. Aus dem österlichen Glauben dürfen wir jedoch Hoffnung und Zuversicht schöpfen.

Wir laden Sie ein die Kar- und Ostertage in häuslicher Gebetsgemeinschaft zu begehen und sich über Radio, Fernsehen und Internet miteinander im Gebet zu verbinden (Übersicht mit Gottesdiensten im Radio und Fernsehen). Zudem sind die Kirchen geöffnet und können besucht werden (bitte nicht in Gruppen). Dort liegen auch Gebetshilfen für die Feiertage aus, die Sie auch hier finden.

Das Klappern von Kindern und Jugendlichen an den Kartagen ist in diesem Jahr leider nicht wie gewohnt in Gruppen möglich.

Erstkommunionfeiern werden in beiden Alzenauer Pfarreiengemeinschaften verschoben (neue Termine stehen noch nicht fest).

Mit dem Palmsonntag am 5. April wird die Karwoche eröffnet. Sie bildet den Höhepunkt der Fastenzeit und mündet ins Osterfest, das höchste Fest der katholischen Kirche. In diesem Jahr fallen die Feierlichkeiten aufgrund der Corona-Krise anders als gewohnt aus. Aufgrund der behördlichen Auflagen werden in diesem Jahr keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert.

Segnung der Palmzweige

Traditionell wird die Palmsonntagsliturgie mit der Segnung der Palmzweige und einer Prozession eröffnet, die an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert. Auch unter den derzeitigen Umständen besteht für die Gläubigen die Möglichkeit, Palmbuschen segnen zu lassen.
Im Laufe des Samstags bis zur Schließung der Kirchen um 17 Uhr können EIGENE Palmzweige, versehen mit einem kleinen Namenszettel, in die Kirchen gebracht und vor dem Altar abgelegt werden. Zusätzlich werden wie in den Jahren zuvor auch gesegnete Palmzweige zum Mitnehmen bereitstehen. Die Zweige werden am Sonntagvormittag gesegnet und können ab der Mittagszeit dort wieder abgeholt werden. Es werden bewusst keine engeren Zeiträume genannt, um die Begegnungen in den Kirchen so gering wie möglich zu halten. Nehmen Sie bitte bei einer zufälligen Begegnung im Gotteshaus weit genug Abstand, um sich selbst und andere zu schützen.
Wer seinen Wohnort nicht verlassen kann oder zuhause bleiben möchte, kann auch ein persönliches Gebet zur Segnung der Palmzweige im Rahmen einer häuslichen Sonntagsandacht sprechen. Eine Vorlage für Dank- und Segensfeiern findet sich im katholischen Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ unter der Nummer 27. Hier kann laut Pfarrer Mathiowetz folgendes Gebet eingefügt werden: „Allmächtiger Gott, am heutigen Tag huldigen wir Christus in seinem Sieg und tragen ihm zu Ehren grüne Zweige in den Händen. Mehre unseren Glauben und unsere Hoffnung,erhöre gnädig unsere Bitten und lass uns in Christus die Frucht guter Werke bringen. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn. Amen.“

Palmsonntagskollekte

Die deutschen Bischöfe bitten auch in diesem Jahr zum Palmsonntag um Spenden für die Christen im Heiligen Land. In ihrem Aufruf weisen sie auf die bedrückende Situation vieler Christen in der Region hin, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter massiv belastet wird. Mit den Einnahmen aus der Spendenaktion werden pastorale Projekte, sozial-caritative Vorhaben und Bildungsprogramme der Kirchen unterstützt. Weitere Informationen sowie das Spendenkonto finden Sie im Aufruf der Deutschen Bischofskonferenz sowie unter www.palmsonntagskollekte.de

Liturgische Texte und Predigt

Die liturgischen Texte und die Predigt zum Palmsonntag finden Sie hier.

Sie benötigen Hilfe bei Erledigungen, da Sie zu einer Risikogruppe gehören oder das Haus nicht verlassen können?

Die Initiative der Young Helpers steht für Sie bereit. Viele engagierte junge Menschen aus Alzenau haben sich zusammengeschlossen, um in dieser Zeit ihre Unterstützung anzubieten. Melden Sie sich auf dem Diensthandy des Jugendzentrums JumpIn Alzenau unter 0172 / 619 91 27 - die Young Helpers helfen Ihnen gerne weiter!

 

In dieser Zeit in der unsere Gemeinden sich nicht zum gemeinsamen Gottesdienst oder zu sonstigen Veranstaltungen versammeln können, gibt es zahlreiche Anregungen die Gläubigen zum gemeinsamen Gebet einzuladen. Ein spürbares Zeichen unserer kirchlichen Gebetsgemeinschaft ist das gemeinsame Gebet. Sind wir auch nicht sichtbar zusammen, so sind wir doch im Gebet verbunden. Dazu bietet das dreimalige Läuten der Angelus Glocken (i. d. R.  6, 12 u. 18 Uhr)  eine gute Gelegenheit zum Gebet des Engel des Herrn. Diese alte Gebetstradtion verbindet uns mit den Gläubigen auf der ganzen Welt.

Außerdem lädt uns Bischof Dr. Franz Jung ein das alle Gemeinden in der Diözese Würzburg als solidarisch und verbindliches Zeichen um 21.00 Uhr in allen Kirchen des Bistums jeweils 5 Minuten mit einer Glocke zum Gebet einladen sollen. Jede/-r ist eingeladen, täglich um 21:00 eine Kerze ins Fenster zu stellen, ein Vater-unser und ein Ave Maria zu beten und vertrauensvoll zu sprechen: "Herr, bleibe bei uns!", dazu läuten dann die Glocken unserer Alzenauer Kirchen. Das ist ein Zeichen unserer Verbundenheit im Gebet und im gemeinsamen Glauben. Denken wir in unserem Gebet besonders an die Kranken, die Einsamen und an alle, die in dieser Krise Großartiges für die Gesellschaft leisten.

Im Gebet verbunden Ihr Seelsorgerteam,

Pfr. Frank Mathiowetz, Pfarrvikar Sebastian Krems. Diakon Helmar Brückner, Gemeindereferentin Monika Achnitz

Die notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus bringen auch viele Einschränkungen und Veränderungen für unser Gemeindeleben mit sich:

  • alle öffentlichen Gottesdienste sind bis voraussichtlich 19. April 2020 untersagt. Die Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft bleiben jedoch tagsüber zum persönlichen Gebet (bitte nicht in Gruppen) geöffnet
  • unsere Gemeindezentren St. Josefsheim in Albstadt, Laurentiushaus in Michelbach sowie der Pfarrsaal in Kälberau bis vorerst 19. April geschlossen. Alle Zusammenkünfte und Veranstaltungen in diesen Häusern müssen daher in diesem Zeitraum zwingend entfallen. 
  • Die Pfarrbüros sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Unsere Pfarrsekretärin Julia Pfetzing ist jedoch während der regulären Öffnungszeiten der Pfarrbüros (Mi. 17-18 Uhr, Do. 9-11 Uhr und Fr. 15-17 Uhr) telefonisch unter 06023/1354 erreichbar und kann außerdem per E-Mail kontaktiert werden.
    In dringenden Fällen ist über unsere Notfallnummer 0172 / 372 85 57 auch außerhalb der Öffnungszeiten immer ein hauptamtlicher Mitarbeiter des Seelsorgeteams zu erreichen.
  • Die Pfarrnachrichten für den Monat April werden vorerst nicht in der gewohnten Weise erscheinen.
  • Messintentionen werden von Pfarrer Mathiowetz und Pfarrvikar Krems in privaten Messen an den betreffenden Tagen gelesen.
  • Das aktuelle Sonntagsevangelium und die zugehörige Predikt finden Sie hier

In diesen Tagen besinnen sich viele Menschen in unserer Gemeinde auf den Wert des Zusammenhaltens und der Solidarität. Die Folgen des Corona-Virus treffen auch die MISEREOR-Fastenaktion. Die Kollekte ist eine existenzielle Säule der MISEREOR-Arbeit. Da alle Gottesdienste abgesagt wurden, entfällt somit auch diese wichtige Sammelaktion. Dennoch geht die Arbeit in den Hilfsprojekten weiter.

Menschen im Nahen Osten, in Venezuela, im Kongo und anderen Ländern sind auf unsere Solidarität angewiesen. Zu den übergroßen Nöten und Leiden wie Krieg, Vertreibung und Flucht tritt nun die Sorge um die eigene Gesundheit in Zeiten der Pandemie hinzu. Daher wenden wir uns heute mit der Bitte an Sie: Bitte spenden Sie Ihre Kollekte direkt an MISEREOR.

  • Entweder auf www.misereor.de/fasten-spende
  • oder per Überweisung auf das Spendenkonto MISEREOR, Pax-Bank Aachen IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10 BIC: GENODED1PAX

Wir danken Ihnen von Herzen und wünsche ihnen für die kommende Zeit viel Kraft und Zusammenhalt. Mögen Sie die kommenden Monate unversehrt überstehen.

Die Kirchenverwaltung der Kuratie St. Philippus - St. Jakobus Albstadt informiert über die Kirchenrechnung 2019. Bitte gehen Sie über den Menüpunkt 
"Pfarreien" in den Punkt "Kuratie St. Philippus - St. Jakobus Albstadt". Unter den Fotos der Albstädter Kirche können Sie auf den Link "KR-2019_Albstadt" klicken. Darauf öffnet sich der PDF-Anhang mit dem Jahresabschluss des Rechnungsjahres 2019

 

 

In der Adventsausgabe unseres Pfarrbriefes "Blick über den Kirchturm" finden Sie neben den Terminen für die Weihnachtszeit viele aktuelle Informationen über die Angebote und Personen unserer beiden Alzenauer Pfarreiengemeinschaften. Das gedruckte Heft wird an alle Haushalte in Albstadt, Michelbach und Kälberau verteilt und liegt auch in den Kirchen aus.

Ab Januar 2020 wird Monika Achnitz das Seelsorgeteam der beiden Alzenauer Pfarreiengemeinschaften "Maria im Apostelgarten" und "St. Benedikt am Hahnenkamm" als Gemeindereferentin verstärken. In der Vorabendmesse am 11. Januar um 18.30 Uhr in Kälberau wird sie sich in unsere Pfarreiengemeinschaft vorstellen.

Monika Achnitz wurde 1960 in Köln-Lindenthal geboren. Nach dem Fachabitur 1979 an der Fachoberschule für Sozialpädagogik/Sozialarbeit in Köln studierte sie Praktische Theologie an der Katholischen Fachhochschule in Mainz und schloss als Diplom-Religionspädagogin ab. Anschließend war Achnitz von 1983 bis 1993 als Gemeindeassistentin beziehungsweise Gemeindereferentin im Erzbistum Köln tätig. Ab 1994 machte sie eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau in Köln und arbeitete anschließend im erlernten Beruf. 1997 begann Achnitz ihren Dienst im Bistum Würzburg in den Pfarreien Keilberg, Oberbessenbach und Straßbessenbach. 2004 wechselte sie in die geplante Pfarreiengemeinschaft „Frammersbach, Habichsthal und Partenstein“. 2008 wurde sie Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Christus Immanuel, Krombach“. Seit 2016 wirkt Achnitz in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Hubertus im Spessart, Waldaschaff“.

Quelle: Pressestelle des Bischöflichen Ordinariats Würzburg (POW)

 

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