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Bischof Dr. Franz Jung hat die Gläubigen im Bistum Würzburg anlässlich des Weltmissionssonntags am 25. Oktober dazu aufgerufen, mit Gebet und Spenden Menschen in Not zu helfen. In diesem Jahr liegt der Fokus des Weltmissionssonntags – der Solidaritätsaktion mit den ärmsten Diözesen in Afrika, Asien und Ozeanien – auf Westafrika. 

In dieser Region lebten lange Zeit Menschen verschiedener Religionen und Ethnien friedlich zusammen. Gegenwärtig werde sie aber immer mehr zum Schauplatz von Anschlägen und Übergriffen. „Mit Sorge nehmen wir wahr, wie dort Konflikte religiös aufgeladen werden, um Menschen gegeneinander aufzubringen und Gewalt anzufachen“, heißt es in dem Aufruf, der am 18. Oktober in den Gottesdiensten im Bistum Würzburg verlesen wurde. 

Durch die Corona-Pandemie hätten sich die Lebensbedingungen der Menschen zusätzlich verschlechtert. Die Kirchen in Westafrika setzten sich durch interreligiöse Zusammenarbeit gegen den Missbrauch von Religion ein und helfen, dass Konfliktparteien aufeinander zugehen. 

„Wo Menschen sich auf die Friedensbotschaft ihrer Religion besinnen, können sie gemeinsam Konflikte lösen, weichen verhärtete Fronten auf, und Frieden wird möglich“, schreibt der Bischof. 

Die Aktion des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio zum Sonntag der Weltmission steht unter dem Leitwort „Selig, die Frieden stiften“.

Hier können Sie direkt online spenden: www.missio-hilft.de/kollekte

Bereits im August wurde Sabine Sticker zur neuen Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates unserer Pfarreiengemeinschaft gewählt. Ihr Vorgänger Thomas Heilos hatte das Amt auf eigenen Wunsch abgegeben, wird aber weiterhin dem Pfarrgemeinderat angehören. Im Rahmen des Jubiläumgsgottesdienstes zum 10-jährigen Bestehen der Pfarreiengemeinschaft "Maria im Apostelgarten" bedankten sich Sabine Sticker und Pfarrer Frank Mathiowetz bei Thomas Heilos für seinen bisherigen Einsatz als PGR-Vorsitzender während einer Zeit, die viele Veränderungen und Herausforderungen mit sich brachte.

Seit 45 Jahren spielt Theresia Grünewald mit großem Engagement die Orgel in der Michelbacher Pfarrkirche St. Laurentius. Als Dank für ihren langjährigen Dienst überreichte ihr Pfarrer Frank Mathiowetz im Rahmen einer Sonntagsmesse ein Präsent der Pfarrgemeinde sowie eine Ehren- und Dankurkunde von Bischof Dr. Franz Jung. Darin heißt es: „Sie haben fleißig, zuverlässig, gewissenhaft und mit hohem persönlichem Einsatz einen vorbildlichen Dienst übernommen. Dafür spreche ich ihnen Dank und Anerkennung aus“. Die Gottesdienstbesucher brachten ihren Dank mit einem langanhaltenden Applaus zum Ausdruck.

Am Samstag, den 10. Oktober feiern wir das 10-jährige Bestehen unserer Pfarreiengemeinschaft und laden aus diesem Anlass zu einem Jubiläumsgottesdienst um 18.30 Uhr in der Michelbacher Pfarrkirche St. Laurentius ein, den wir im Rahmen der derzeitigen Auflagen und Möglichkeiten gestalten werden. Ein Empfang oder eine andere Art der Begegnung außerhalb des Gottesdienstes wäre derzeit nur sehr eingeschränkt und nur für eine begrenzte Besucheranzahl möglich. Daher haben wir beschlossen dies in geeigneter Form nachzuholen, wenn es die Situation wieder zulässt.

Da wir nach wie vor aus Gründen des Infektionsschutzes ein beschränktes Platzangebot in der Kirche haben, bitten wir für diesen Gottesdienst um vorige Anmeldung bei Diakon Helmar Brückner im Pfarrbüro

Telefon: 060 23 / 13 54
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am Samstag, den 17. Oktober sammeln wir in Kooperation mit der KAB im Bistum Fulda wieder Kleider und Schuhe für die "Aktion eine Welt". Die Kleiderspenden können zwischen 8.00 und 10.00 Uhr vor der Michelbacher Schulturnhalle und auf dem Parkplatz an der Kälberauer Wallfahrtskirche abgegeben werden. Mit dem Erlös werden ärmere Bevölkerungsschichten in den Entwicklungsgebieten weltweit unterstützt.

Sammelsäcke liegen in Michelbach in der Kirche, den Bäckereien und im Lebensmittelgeschäft "Ums Eck" aus. Es können jedoch auch eigene Plastiktüten oder -säcke verwendet werden, allerdings keine blauen Säcke oder Kartons, da diese oft zu schwer sind.

Gesammelt werden noch tragfähige Kleidung und Schuhe (paarweise zusammen gebunden), Bett- und Haushaltswaren sowie Wolldecken, Strickwaren, Federbetten, Vorhänge und Stoffe. Auf keinen Fall sollen nasse, stark verschmutzte oder beschädigte Kleidung und Wäsche, abgetragene Schuhe, Einzelschuhe oder Matratzen in die Sammlung gegeben werden.

Zur Fatimafeier am 13. September begrüßte unser Pfarrer Frank Mathiowetz mit großer Freude den Weihbischof von Fulda Prof. Dr. Karlheinz Diez als Prediger und Hauptzelebrant in der Wallfahrtskirche "Maria zum Rauhen Wind".

Bei einem Besuch am Gnadenaltar berichtete der aus dem Freigerichter Ortsteil Horbach stammende Weihbischof, dass er erstmals als Kommunionkind in Kälberau gewesen ist. Auch mit seiner Mutter sei er sehr oft im Wallfahrtsort zu Gast gewesen. Bischof Prof. Dr. Diez verweilte lange im persönlichen Gebet vor dem Gnadenbild. Sichtlich bewegt dankte er für die Einladung zur Fatimafeier und freute sich an diesem Ort sein zu dürfen, mit dem er so viele persönliche Erinnerungen verbindet.

Ab September 2020 waren Instandsetzungsmaßnahmen der Schäden des schweren Unwetters vom August 2019 geplant. Leider können nun diese Instandsetzungsmaßnahmen an und in der Wallfahrtskirche Kälberau erst im Frühjahr 2021 beginnen.

Daher können aktuell Gottesdienste, Tauffeiern, Trauungen und Requien wie gehabt in der neue bzw. alten Wallfahrtskirche gefeiert werden. Also ändert sich momentan nichts an den üblichen Gottesdienstzeiten und -orten.

Vor den beginnenden Arbeiten im Frühjahr 2021 werden wir Sie über die Pfarrnachrichten und unsere Homepage informieren, auch über Änderungen der Gottesdienstordnung.

Wir bitten um Ihr Verständnis. Grund für die Verschiebung der Indstandsetzungsarbeiten: Wegen unvorhersehbarer Witterungsverhältnisse und Coronaauswirkungen kann nicht sichergestellt werden, dass die Reparaturmaßnahmen der Neuen Wallfahrtskirche noch vor Wintereinbruch beendet werden können.

Nachdem die feierliche Erstkommunion am ursprünglich geplanten Termin im April wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, wollen wir diese Feier nun am 27. September nachholen. Dabei werden 16 Kinder aus unserer Pfarreiengemeinschaft ihre erste Heilige Kommunion empfangen. Um die gültigen Abstandsregeln zum Infektionsschutz einhalten zu können, werden zwei Gottesdienste für jeweils die Hälfte der Kommunionkinder stattfinden, an denen pro Kind leider auch nur eine begrenzte Anzahl an Familienangehörigen teilnehmen kann. Wir bitten um Verständnis, dass daher auch alle anderen Gemeindemitglieder diese Gottesdienste nicht mitfeiern können. Wir würden uns jedoch freuen, wenn Sie die Kommunionkinder an diesem wichtigen Tag in Ihre Gedanken und Gebete mit einbeziehen.

Das Seelsorgeteam, das sich in Absprache mit den Eltern der Kommunionkinder entschieden hat, die Erstkommunion in den beiden Alzenauer Pfarreiengemeinschaften Ende September und Anfang Oktober zu feiern, ist sich bewusst, dass die Rahmenbedingungen nicht optimal sind. Da jedoch derzeit nicht absehbar ist, wie lange die derzeitigen Infektionsschutzmaßnahmen noch notwendig sind und wann eine feierliche Erstkommunion unter den gewohnten Bedingungen wieder möglich sein wird, wurden diese Termine gewählt. Die Vorbereitung der Kommunionkinder wurde bereits vor den Sommerferien wieder aufgenommen und die Kinder haben im Juli einen weiteren Weggottesdienst gefeiert, ihre Kommunionkerzen gebastelt sowie ihre erste Beichte abgelegt.

 

 

Pfarrer Josef Treutlein, der Initiator des Fränkischen Marienweges, war am Fest "Maria Heimsuchung" zu Gast in Kälberau. Seit 2002 sind fünfzig Marianische Orte im Bistum Würzburg zum Marienweg in Franken zusammengefasst. Dazu gehört auch die Wallfahrtskirche "Maria zum rauhen Wind".

Mit großer Freude begrüßte Pfarrer Frank Mathiowetz den Wallfahrtsrektor des Würzburger Käppele in Kälberau. In seiner Festpredigt ging der Rektor des Würzburger Heiligtums auf die Bedeutung Mariens in der Heilsgeschichte ein. Maria könne uns in dieser Zeit Vorbild sein auf Gottes Hilfe zu vertrauen und in dieser Zeit der Prüfung auch das Hausgebet in den Familien neu zu entdecken und zu vertiefen. Das Hausgebet in den Familien sei von größter Bedeutung und Wichtigkeit für das Leben der Kirche, so der engagierte Festprediger.

Die Corona-Pandemie sei wie ein "rauher Wind" der uns auch im kirchlichen Leben kräftig entgegen blase. Umso mehr sei es wichtig, dass an Orten wie Kälberau der Glaube Stärkung erfahre. "Frankenland - Marienland" dieses Wort hat der Würzburger Bischof und spätere Kardinal Julius Döpfner gern gebraucht. Es bringt auf den Punkt, was in Franken geschichtlich gewachsen ist: Die Prägung einer ganzen Region im Herzen Deutschlands durch Zeugnisse der Marienverehrung. Gerade deshalb darf Kälberau mit Freude als eine kostbare Perle im Fränkischen Marienweg bezeichnet werden. Pfarrer Mathiowetz dankte dem Prediger für sein Kommen am Hauptwallfahrtstag und für die ermutigenden Worte der Predigt. Er dankte auch den zahlreichen Gläubigen für ihr Kommen und den Ordnern für ihre Hilfsdienste.

Das Fest Mariä Heimsuchung zählt seit alters her zu den Hauptwallfahrtstagen in "Maria zum rauhen Wind". In diesem Jahr fand aufgrund der Corona-Auflagen die Feiern in einem "kleineren Rahmen" statt. In der feierlichen Messfeier mit Domkapitular Günter Putz ging der langjährige Domdekan in seiner Festpredigt auf die Bedeutung Mariens in der Heilsgeschichte ein. Ausgehend von den Erfahrungen zur Zeit der Coronaeinschränkungen und den Auswirkungen auf das kirchliche Leben erinnerte der Prälat, dass das Hinhören auf das Wort Gottes und das Schweigen eine Möglichkeit sein kann, sich mit Gott zu verbinden und in der Stille den Blick auf das wesentliche des Lebens neu entdeckt werden kann. Das Lob Gottes aber dürfe niemals verstummen und Maria habe in ihrem Magnifikat die Größe Gottes gepriesen und den Willen Gottes erfüllt. Die Fürsprache Mariens könne in den "rauhen Winden" der Gegenwart eine Hilfe sein dem Glauben treu zu bleiben und diesen durch Werke der Nächstenliebe zu bezeugen.
Prälat Putz erinnerte auch an die Bedeutung der Wallfahrtsorte im Leben und dem Sein der Kirche als Orte der Besinnung und Kraftquellen in den Stürmen des Lebens.
Pfarrer Frank Mathiowetz dankte dem Domkapitular für sein Kommen und seine Mut machenden Worte der Predigt.

In der neuen Pfingstausgabe unseres Pfarrbriefes "Blick über den Kirchturm" finden Sie viele aktuelle Informationen über die Angebote und Personen unserer beiden Alzenauer Pfarreiengemeinschaften. Das gedruckte Heft wird an alle Haushalte in Albstadt, Michelbach und Kälberau verteilt und liegt auch in den Kirchen aus.

Unsere katholische öffentliche Bücherei im St.-Josefsheim in Albstadt hat ab sofort wieder zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Mittwoch:  17.00 - 18.00 Uhr
  • Sonntag:    10.15 - 11.30 Uhr

Dort finden Sie aktuelle Bestseller, spannende Kinderliteratur und liebenswerte Bilderbücher zur kostenlosen Ausleihe. Das engagierte, ehrenamtlich arbeitende Büchereiteam freut sich auf Ihren Besuch!

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