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Unser Pfarrvikar Sebastian Krems bleibt nach Rücksprache mit der Personalabteilung des Bistums auf eigenen Wunsch ein weiteres Jahr in unseren beiden Alzenauer Pfarreiengemeinschaften "Maria im Apostelgarten" und "St. Benedikt am Hahnenkamm". Gerade in der Umstrukturierungsphase mit Blick auf die Errichtung der "Pastoralen Räume" ist diese Kontinuität sehr hilfreich.

(Bild: Martin Manigatterer in: Pfarrbriefservice.de)

Predigt und Liturgische Texte zum 4. Sonntag der Osterzeit

Zu Beginn des Marienmonats feiern wir das Hochfest "Patrona Bavariae". Wir ehren Maria als Schutzfrau unseres Landes. Dieses Fest hat folgende historische Einordung: Kurfürst Maximilian I. (1573-1651) prägte das Land durch seine Verwurzelung im katholischen Glauben und besonders durch seine Liebe zur Mutter Christi, die er 1616 zur Schutzfrau Bayerns ausrief. 1638 ließ er zum Dank, dass München und Landshut vom Durchzug der Schweden verschont geblieben waren, die Mariensäule auf dem Münchner Marienplatz errichten.
Auch Bayerns letzter König Ludwig III. (1845-1921), war von katholischer Frömmigkeit geprägt. Sein Glaube beeinflusste auch sein politisches Handeln: Zeitlebens engagierte sich Ludwig für soziale Belange. Mitten in den Wirren des Ersten Weltkriegs (1914-1918) erwirkte König Ludwig III. 1916 bei Papst Benedikt XV. die liturgische Feier dieses Festes. Seit 1917 wird es in allen bayerischen Diözesen gefeiert. 1970 legte die Freisinger Bischofskonferenz das Fest der "Patrona Bavariae" auf den 1. Mai als Auftakt zum Marienmonat.
So ehren wir Maria als Schutzfrau unserer Heimat und Fürsprecherin in allen unseren Anliegen auch und gerade in dieser Zeit.

 

Ein Gebet von Papst Benedikt bei seinem Bayernbesuch am 9. September 2006 vor der Mariensäule in München lautet:

„Heilige Mutter des Herrn, unsere Vorfahren haben in bedrängter Zeit dein Bild hier im Herzen der Stadt München aufgestellt, um dir Stadt und Land anzuvertrauen. Dir wollten sie auf den Wegen des Alltags immer wieder begegnen und von dir das rechte Menschsein lernen; von dir lernen, wie wir Gott finden und wie wir so zueinander kommen können. Sie haben dir Krone und Zepter, die damaligen Symbole der Herrschaft über das Land gegeben, weil sie wussten, dass dann die Macht und die Herrschaft in den rechten Händen sind – in den Händen der Mutter. […] Alle Sorgen der Menschen nimmst du auf dich und trägst sie vor den Herrn, vor deinen Sohn. Deine Macht ist die Güte. Deine Macht ist das Dienen. Lehre uns, […] auf solche Weise unsere Verantwortung zu leben. Hilf uns, die Kraft des Versöhnens und das Vergeben zu finden. Hilf uns, geduldig und demütig zu werden, aber auch frei und mutig […]. Du trägst Jesus auf deinen Armen, das segnende Kind, das doch der Herr der Welt ist. So bist du, den Segnenden tragend, selbst zum Segen geworden“.

Tagesliturgie Hochfest "Patrona Bavariae"

Predigt Pfarrer Frank Mathiowetz

Predigt Pfarrvikar Sebastian Krems

BRIEF DES HEILIGEN VATERS an alle Gläubigen zum Monat Mai 2020

Am letzten Aprilsonntag hätten unter normalen Umständen 18 Kinder unserer Pfarreiengemeinschaft ihre Erstkommunion gefeiert. Wegen der aktuellen Beschränkungen durch die Corona-Pandemie musste diese Feier jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben werden. In einer nicht-öffentlichen feierlichen heiligen Messe in der Kälberauer Wallfahrtskirche haben Pfarrvikar Sebastian Krems und Diakon Helmar Brückner daher im kleinen Kreis der Kommunionkinder gedacht und sie ganz besonders in ihr Gebet eingeschlossen. Pfarrvikar Krems betonte dabei, wie schlimm es für die Kommunionkinder sei, dieses besondere Fest nicht wie geplant feiern zu können, versprach aber auch dass die Erstkommunion sobald dies möglich ist nachgeholt wird. Vor dem Altar, den die Küsterin gemäß dem für die diesjährige Erstkommunionfeier gewählten Leitspruch "Ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben" geschmückt hatte, wurde für jedes Kind eine Kerze entzündet. Die beiden Wortgottesdienstleiterinnen Sabine Sticker und Birgit Dornhecker, die die Kinder bereits seit einigen Monaten auf ihre Erstkommunion vorbereiten, trugen Fürbitten vor, die die Kommunionkinder selbst formuliert hatten.

Die Kinder waren dazu eingeladen zeitgleich zuhause mit ihren Eltern und Geschwistern eine Andacht zu feiern und sich so spirituell mit dem Gottesdienst in der Kirche zu verbinden.

Wann die Kinder aus Albstadt, Kälberau und Michelbach ihre erste Heilige Kommunion empfangen können, steht derzeit noch nicht fest. Gemäß einem aktuellen Hinweis des Bistums Würzburg sollen jedoch bis mindestens Ende August keine Erstkommunionfeiern stattfinden, damit diese im gewohnten gemeinschaftlichen Rahmen begangen werden können und nicht auf einen kleinen Teilnehmerkreis beschränkt werden müssen.

In naher Zukunft sollen die Seelsorgeeinheiten im Bistum in sogenannte „pastorale Räume“ neu strukturiert werden. Dabei werden die sechs Gemeinden des Stadtgebietes von Alzenau zusammen mit Karlstein, Dettingen und Kahl einen gemeinsamen pastoralen Raum bilden. Die Seelsorgeteams der beteiligten Pfarreiengemeinschaften haben hierzu einen Brief verfasst, um Sie über den aktuellen Stand und die weiteren Pläne zu informieren.

Zum Infobrief der Seelsorgeteams über den Pastoralen Raum

Am Sonntag nach Ostern feiern wir den Barmherzigkeitssonntag. Die Feier des Sonntags der göttlichen Barmherzigkeit wurde im Jahr 2000 von Papst Johannes Paul II. in Verbindung mit der Heiligsprechung von Sr. Faustyna Kowalska eingeführt. Sr. Faustyna Kowalksa (1905 – 1938), Ordensfrau in der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, hatte von Gott den Auftrag erhalten, den Glauben an die Barmherzigkeit Gottes neu in der Kirche des 20. Jh. zum Leuchten zu bringen. Papst Johannes Paul II. entsprach diesem Auftrag durch die weltweite Einführung des Barmherzigkeitssonntags mit der Empfehlung, der Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes in unserem Jahrhundert besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Predigt und Liturgische Texte zum Barmherzigkeitssonntag

Liebe Schwestern und Brüder,

leider müssen wir in diesem Jahr den Höhepunkt des Kirchenjahres, die Feier der Karwoche und des Osterfestes, anders begehen, als wir es gewohnt sind!

Auch wenn es nicht möglich ist, die Liturgie dieser wichtigen Tage mit einer in der Kirche versammelten Gemeinde zu feiern, werden die Gottesdienste in unseren Pfarrkirchen zelebriert. Es werden in allen Kirchen diese besonderen Gottesdienste gefeiert, die Osterkerzen geweiht und entzündet. Wir laden Sie herzlich sein, sich geistig und geistlich mit uns zu verbinden! In unseren Kirchen liegen Texte und Gebetsanregungen für die Kar- und Ostertage bereit, die Sie auch hier finden.

Das Läuten der Glocken beim Gloria am Gründonnerstag und in der Osternacht soll in besonderer Weise dazu einladen, mit uns zu beten, Gott zu loben und ihn in dieser schwierigen Zeit um seinen Segen zu bitten! Da die Glocken vom Gloria des Gründonnerstag bis zum Gloria der Osternacht schweigen, entfällt in dieser Zeit auch das Läuten der Glocke um 21.00 Uhr - dennoch können und sollen wir auch an diesen Tagen das gemeinsame Gebet pflegen und die Kerze ins Fenster stellen.

Am Karfreitag ist tagsüber Gelegenheit - für Einzelne - zur Kreuzverehrung durch Ablegen von Blumen am Kreuz. Ebenso lädt der Karsamstag - der Tag der Grabesruhe - zum persönlichen Gebet in der Kirche ein.

Auch am Ostersonntag steht die Kirche für das persönliche Gebet offen. Die Osterkerze wird den ganzen Tag brennen und die Möglichkeit gegeben sein, das Osterlicht mit nach Hause zu nehmen (bringen Sie dazu ggf. eine entsprechende Kerze mit, es gibt auch eine Kerze gegen eine Spende zu erwerben). Das Osterlicht brennt in einem eigenen Gefäß neben der Osterkerze. Auch hier achten Sie bitte darauf, dass es nicht zur Bildung einer Gruppe kommt und die Abstände entsprechend eingehalten werden, um einander zu schützen.

Am Ostersonntag werden um 12.00 Uhr, nach dem Angelusläuten, alle Glocken (auch über die Bistums- und Konfessionsgrenzen hinaus!) 10 Minuten läuten, um die Osterbotschaft zu verkünden!

Auch und gerade in Zeiten der Not haben wir Grund, Ostern zu feiern (wenn auch auf andere Weise, als wir es gewohnt sind!)

Doch gerade in diesem Jahr gilt uns die frohe Botschaft: Habt keine Angst, der Herr ist auferstanden - der Tod hat nicht das letzte Wort! Seine Macht und Liebe sind stärker als der Tod und erst recht als jedes Virus!

Die neuen Pfarrnachrichten werden nach dem Gottesdienstverbot erscheinen, in der Hoffnung, dass wir uns bald danach wieder zur gemeinsamen Feier der Gottesdienste versammeln und miteinander die festlichen Osterlieder singen können!

Ein gesegnetes und ein hoffnungsvolles Osterfest wünscht Ihnen, auch im Namen des Seelsorgeteams

Ihr Pfarrer Frank Mathiowetz

Die Pfarrnachrichten für den Monat April werden vorerst nicht in der gewohnten Weise erscheinen. Sobald öffentliche Gottesdienste möglich sind, werden die Pfarrnachrichten zeitnah veröffentlicht. Alle bestellten Messintentionen die in den Zeitraum des öffentlichen Messverbotes bis 19. April fallen werden von Pfarrer Mathiowetz, Pfarrvikar Krems und Pfr. i. R. Strobel in den (privaten) Messen an den betreffenden Tagen als Anliegen gelesen.

Zu Ostern haben wir jedoch ein "Sonderblatt" der Pfarrnachrichten mit einem Grußwort unseres Pfarrers Frank Mathiowetz erstellt, das Sie hier finden.

Bitte beachten Sie verstärkt die Aushänge an den Kirchen sowie in den Schaukästen und nutzen Sie die Internetseiten der Pfarreiengemeinschaften um sich zu informieren.

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