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Im Alter von 86 Jahren ist am Montag, den 4. Juli der aus Michelbach stammende Pfarrer i. R. Anton Wegstein gestorben. Das Reqiuem wird am Dienstag. den 12. Juli um 14.00 Uhr in der Michelbacher Pfarrkirche St. Laurentius gefeiert. Vorher um 13.30 Uhr wird der Rosenkranz für den Verstorbenen gebetet. Im Anschluss an das Requiem erfolgt die Beisetzung auf dem Michelbacher Friedhof.

Anton Wegstein wurde 1936 in Michelbach geboren. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 13. März 1960 in Würzburg zum Priester. Danach war Wegstein Kaplan in Kleinwallstadt, Bad Kissingen und Randersacker, wo er 1963 Pfarrverweser wurde. 1964 wechselte er als Domkaplan nach Würzburg und wurde zusätzlich Stadtjugendseelsorger. Ab 1965 war er Ordinariatssekretär in Würzburg und wurde 1967 Domvikar. 1970 wechselte er als Pfarrer nach Erlenbach am Main, wo er fast 40 Jahre wirkte. Von 1975 bis 2008 war er auch Prokurator im Dekanat Obernburg. 1998 übernahm er zusätzlich die Pfarrei Mechenhard mit Filiale Streit. Seelsorglich wirkte er außerdem im Kreiskrankenhaus und im Altersheim in Erlenbach. 1995 verlieh ihm die Stadt Erlenbach am Main die Bürgermedaille, 2008 wurde er zudem zum Ehrenbürger ernannt. 2008 ging Wegstein in den dauernden Ruhestand, den er in Mömbris verbrachte. Dort hatte er bis Ende 2018 einen Seelsorgeauftrag für die Pfarreiengemeinschaft Mittlerer Kahlgrund. Seine Liebe galt der Musik und der sakralen Kunst sowie großen Pilgerreisen. 

(Quelle: Pressestelle der Diözese Würzburg, 5. Juli 2022)

Domvikar Paul Weismantel, Leiter des Referats Geistliches Leben der Diözese Würzburg, veröffentlicht auch zu Pfingsten ein Friedensgebet für die Ukraine.
Hier können Sie den Gebetstext herunter laden:


 
Wir freuen uns sehr, dass nach dem Wechsel unseres Pfarrvikars Sebastian Krems in den Oberen Kahlgrund wieder ein zweiter Seelsorger in unsere beiden Alzenauer Pfarreiengemeinchaften kommt. Zum 1. September wird Napoleon Savariraj (42), Kaplan im Pastoralen Raum Karlstadt, als Kaplan in die Untergliederung Alzenau im Pastoralen Raum Alzenau wechseln.

Napoleon Savariraj wurde 1980 in Thanjavur (Indien) geboren und empfing am 5. Mai 2008 im indischen Pondicherry die Priesterweihe. Nach fünfjähriger priesterlicher Tätigkeit als Kaplan, Religionslehrer und Bischofssekretär in seinem Heimaterzbistum Pondicherry und Cuddalore kam er im Oktober 2013 zur Promotion nach Würzburg. Seit September 2018 hilft er in der Seelsorge in den Pfarreiengemeinschaften „Sankt Georg – Karlstadt“ und „Heiliger Jakobus, Karlburg“ (ohne die Filiale Halsbach) mit. 2019 wurde Savariraj als Kaplan für die Pfarreiengemeinschaften „Sankt Georg – Karlstadt“ und „Heiliger Jakobus, Karlburg“ (ohne die Filiale Halsbach der Pfarrei Wiesenfeld) angewiesen.

(Quelle: Pressestelle der Diözese Würzburg, 15. Mai 2022)

Im Rahmen einer feierlichen Heiligen Messe dankte Stadtpfarrer Frank Mathiowetz, gemeinsam mit zahlreichen Gläubigen, für das Geschenk des Lebens anlässlich seines runden Geburtstags.

Zahlreiche Ministranten und Konzelebranten verliehen der Messfeier einen festlichen Rahmen. Stadtkantor Christoph Kruyer umrahmte mit der Kantorei an St. Justinus, begleitet von Wolfgang Huhn an der Trompete und mit Festtagspauken, die Eucharistiefeier. Pfarrer Richard Englert ging in seiner Predigt auf die Hochzeit von Kana aus dem Johannesevangelium ein. Landrat Dr. Alexander Legler und Bürgermeister Stephan Noll waren als Ministranten bei der Heiligen Messe im Einsatz. Den anschließenden Empfang in und um das Maximilian-Kolbe-Haus, verbunden mit verschiedenen aufmunternden Einlagen, nutzen viele Gäste aus Alzenau und den früheren Wirkungsstätten um dem Geburtstagskind zu gratulieren.

MathiowetzGeburtstag2022 Gruppe

 

Da der neue Teil der Kälberauer Wallfahrtskirche nach wie vor wegen Schäden an der Decke nicht genutzt werden kann, laden wir im Marienmonat Mai zu einer Gottesdienstreihe unter dem Motto "WALLFAHRT MARIA ZUM RAUHEN WIND - Zu Gast in St. Justinus Alzenau" in der Alzenauer Stadtpfarrkirche ein. Diese Gottesdienste an den Sonntagen sowie an Christi Himmelfahrt jeweils um 18.30 Uhr werden von namhaften Predigern mitgestaltet. Symbolisch und stellvertretend wird ein Bildnis des Kälberauer Gnadenbildes in der Messfeier anwesend sein.

Domvikar Paul Weismantel, Leiter des Referats Geistliches Leben der Diözese Würzburg, veröffentlicht auch in der Osterzeit jede Woche ein Friedensgebet.
Hier können Sie die Gebetstexte herunter laden:


 

Liebe Mitchristen,

Ende Februar hat Russland Krieg gegen die Ukraine begonnen. Über eine Million Menschen waren kurze Zeit später auf der Flucht. Ein Krieg in Europa, ein Krieg so nahe bei uns, das macht vielen Menschen bei uns Angst und Sorge. Doch wie groß ist erst die Angst der Menschen in dem Land das „angegriffen/überfallen“ wurde. Wie groß muss die Angst und Verzweiflung sein wenn Männer ihre Frauen und Kinder wegschicken damit sie in Sicherheit sind und sie alleine zurückbleiben da sie nicht weg dürfen. Ich denke kaum jemand der so etwas nicht schon einmal selbst erlebt hat kann dies wirklich ermessen und da nehme ich mich selbst nicht aus.

So sind Ende März auch zu uns nach Michelbach Menschen gekommen die vor dem Krieg geflohen sind. Neben anderen, die privat untergekommen sind, wohnen nun 8 Personen in unserem alten Pfarrhaus. Es sind 7 Frauen und ein Junge - eine Mutter mit ihren 3 Töchtern und 4 Enkelkindern im Alter zwischen 5 Monaten und 64 Jahren. Herausgerissen aus ihrem Alltag und dem sozialen Umfeld immer in der Sorge um ihre Ehemänner, die in der Ukraine zurückbleiben mussten.

Was jedoch für die Menschen positiv war, das war die Hilfsbereitschaft die sie hier erfahren haben bei ihrer Ankunft. Und dies kann auch ich, wie ich es bereits in einem Gottesdienst erwähnt habe, nur bestätigen. Die Unterstützung nach meinem Aufruf war enorm. Dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle noch einmal bei allen, die geholfen haben ganz herzlich bedanken!

Ich bitte aber auch um Verständnis bei denjenigen die uns Angebote gemacht haben, sei es Möbel, Kleidung oder sonstiges wenn wir nicht alles annehmen konnten bzw. vielleicht einmal vergessen worden ist zurück zu rufen.

Gerne dürfen sie uns auch weiterhin unterstützen und den Menschen hier helfen in dieser für sie schweren Zeit. Jedoch möchte ich auch bitten wenn jemand etwas an Materiellem spenden möchte vorher anzufragen was benötigt wird. Ansonsten ist auch eine finanzielle Unterstützung möglich. Solange die staatliche Unterstützung nicht ausreicht, springen wir von der Kirchengemeinde mit Mitteln aus dem Caritas-Konto ein.
Auf dieses Kotno dürfen sie auch gerne eine Spende mit dem Verwendungszweck „Flüchtlingshilfe Ukraine“, einzahlen:

IBAN: DE42 7955 0000 0012 3565 72

Ihnen allen noch einmal vielen herzlichen Dank für ihre Unterstützung, besonders auch im Namen der Menschen aus der Ukraine die bei uns Schutz, Hilfe und Annahme gefunden haben.

Ihr Diakon
Helmar Brückner
 

Falls Sie selbst Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung stellen möchten, als Übersetzer für ukrainisch oder russisch helfen können oder sich anderweitig selbst engagieren möchten, finden Sie hierzu Informationen auf den Internetseiten der Stadt Alzenau.

Für die geplante Pilgerreise vom 5. bis 8. September 2022 zum südfranzösischen Marienwallfahrtsort Lourdes sind noch Plätze frei. Die Wallfahrt findet in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Pilgerbüro statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier oder in den Pfarrbüros. 

Bei der feierlichen Sonntagsmesse am 20. März wurden vier neue Ministrantinnen und Ministranten in der Michelbacher Pfarrkirche St. Laurentius aufgenommen.

Nachdem sich Mara Müller, Mara Kutek, Maria Spelleken und Jakob Gavrilovs selbst kurz vorgestellt hatten, segnete Pfarrer Frank Mathiowetz die vier Neulinge und überreichte ihnen die Plaketten als Symbol für die Zugehörigkeit zur Ministrantengemeinschaft. Gemeinsam mit den beiden Oberministrantinnen Marie Bergmann und Lea Ullrich dankte er ihnen für ihre Bereitschaft zum Dienst am Altar und wünschte viel Freude bei der neuen Aufgabe. Die Gottesdienstbesucher brachten ihren Dank mit einem langanhaltenden Applaus zum Ausdruck.

Mit einem Gleichnis von Blumen in einem Garten ermutigte Marie Bergmann nicht nur die neuen Ministrantinnen und Ministranten, dass es vor Gott nicht auf Größe, Stärke und Schönheit ankomme, sondern dass das Geheimnis seiner Güte sei, jeden Menschen auf seine Weise wachsen und blühen zu lassen. Die Neuministranten trugen auch gleich selbst mit dem Vorlesen der Fürbitten und der Übernahme verschiedener liturgischer Aufgaben zur Gestaltung des Gottesdienstes bei.

Domvikar Paul Weismantel, Leiter des Referats Geistliches Leben der Diözese Würzburg, veröffentlicht in der Fastenzeit jede Woche ein Friedensgebet.

Der gemeinsame Pfarrgemeinderat im Stadtgebiet von Alzenau setzt sich aus zwei Pfarreiengemeinschaften zusammen:

  • Pfarreiengemeinschaft Maria im Apostelgarten aus den Gemeinden Albstadt, Kälberau und Michelbach
  • Pfarreiengemeinschaft Sankt Benedikt am Hahnenkamm aus den Gemeinden Alzenau, Hörstein und Wasserlos.

In den Pfarrgemeinden werden jeweils Gemeindeteams aufgestellt bzw. gewählt. Jedes Gemeindeteam ernennt einen Vertreter und einen Stellvertreter für den gemeinsamen Pfarrgemeinderat von Sankt Benedikt am Hahnenkamm und Maria im Apostelgarten. Die Mitglieder des gemeinsamen Pfarrgemeinderates bestimmen dann die Delegierten für den Rat im Pastoralen Raum, der aus den Untereinheiten Alzenau, Kahl und Karlstein besteht.

Beschluss der Wahlausschüsse:

Für die Gemeindeteams Alzenau, Hörstein, Wasserlos und Michelbach haben sich erfreulicherweise Kandidatinnen und Kandidaten für eine Wahl bereit erklärt. Da die Anzahl der Personen die Zahl der möglichen Mitglieder aber nicht übersteigt, haben die Wahlausschüsse beschlossen, keine Wahl durchzuführen, sondern die Kandidatinnen und Kandidaten jeweils in einem Gottesdienst in den einzelnen Gemeinden vorzustellen und zu ernennen. Die Kandidatenlisten werden in den Schaukästen der Kirchengemeinden ausgehängt. Die Termine zur Vorstellung und Ernennung der Gemeindeteams sind der Gottesdienstordnung zu entnehmen.

Hier noch einmal ein Überblick über den Prozess in den 3 Gemeinden unserer Pfarreiengemeinschaft Maria im Apostelgarten:

  • Albstadt:
    Für das Gemeindeteam in Albstadt haben sich noch keine Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen lassen. Die Wahl findet daher als Persönlichkeitswahl in einer Wahlversammlung am 20. März um ca. 10.15 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst statt.
  • Kälberau:
    In Kälberau wird das Gemeindeteam in einer Persönlichkeitswahl gewählt. Die Wähler(innen) kreuzen auf dem Stimmzettel die bereits aufgeführten Personen, die sie wählen möchten, an und können zusätzlich weitere Personen ergänzen, die nicht namentlich auf dem Stimmzettel aufgelistet sind. Es dürfen jedoch maximal 12 Personen gewählt werden und jeder Kandidat darf nicht mehr als 1 Stimme erhalten. Eine Mehrfachnennung (Häufelung) ist nicht möglich. Weitere Informationen werden in Kälberau mit den Briefwahlunterlagen Anfang März an alle Wahlberechtigten verteilt und am Schriftenstand ausgelegt.
  • Michelbach:
    In Michelbach findet keine Wahl statt, da wie oben beschrieben die Anzahl der Kandidaten geringer ist, als die zu wählenden Mitglieder des Gemeindeteam. Das neue Gemeindeteam wird im Gottesdienst am 20. März um 9.00 Uhr vorgestellt.

Traditionell bieten die Diözesen in der Advents- und Fastenzeit eine Vorlage für einen Hausgottesdienst in der Familie an. In diesem Jahr ist der Hausgottesdienst als Hausgebet erarbeitet und steht unter dem Thema: „Verleih mir ein hörendes Herz“ (1 Kön 3, 9). Wir möchten Ihnen dieses Hausgebet sehr ans Herz legen und Sie herzlich einladen es in den Familien zu feiern. Die Vorlage enthält auch eine spezielle Version für Familien mit Kindern, die Sie ab Seite 15 in der Broschüre finden. Hier können Sie die Vorlage herunterladen.
Viel Freude beim gemeinsamen Beten und Feiern!

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